Homeoffice wegen Corona: Diese Tools machen‘s möglich

verfasst von zvoove, 20.03.2020
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Corona: Du kannst nach Hause gehen!

Das Coronavirus bringt die Welt einerseits zum Erliegen – auf der anderen Seite scheint es Prozesse enorm zu beschleunigen, die in der Vergangenheit eher schleppend vorangingen. So schnürte der Bund in ungewohnt rasantem Tempo ein Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Wirtschaft. Der Krisenforscher Frank Roselieb attestierte der Regierung im Interview mit der Tagesschau sogar ein Verhalten „wie im Drehbuch“ und hat nichts zu beanstanden.

Außerdem rüsten immer mehr Unternehmen auf Homeoffice um – ebenfalls eine Maßnahme, die Arbeitnehmer seit Jahren einfordern. Allerdings sind viele Firmen noch **nicht ideal aufgestellt **oder weitestgehend **unerfahren **mit dem Thema Homeoffice. An dieser Stelle möchten wir ein Stück weit helfen und präsentieren Ihnen in diesem Beitrag, welche Dienste Sie im Homeoffice wofür nutzen können. Anlässlich der Corona-Krise zeigen sich viele Softwareanbieter solidarisch und bieten ihre Tools ab sofort kostenlos oder **günstiger **an. Hier erhalten Sie einen Überblick:

Google & Microsoft: Big Player liefern Homeoffice-Hilfe 

Microsoft Teams: Microsoft reagiert auf den aktuell anhaltenden Ausnahmezustand und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Homeoffice-Möglichkeiten bestmöglich auszuweiten. Der Riese unter den Software-Herstellern bietet Microsoft Teams ab sofort kostenfrei an – und das ohne fixes Enddatum. Das Tool beinhaltet:

  • unbegrenzte Chatmöglichkeiten (Gruppen- und Einzel-Audio- oder Videogespräche)
  • 10 GB Daten-Speicher für das Team
  • 2 GB persönlichen Daten-Speicher pro Benutzer

Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, klassische Office-Anwendungen über die Web-App zu nutzen. Dazu zählen: Word, Excel, PowerPoint und OneNote.

Google Hangouts**: **Die Corona-Krise ruft natürlich auch Google auf den Plan. Der Internetgigant reagierte, indem er sein Videokonferenz-Tool „Hangout Meets“ ab sofort kostenlos zur Verfügung stellt. Hangout Meets ermöglicht Video-Chats mit bis zu 250 Teilnehmern. Unternehmen können ihre Konferenzen außerdem aufzeichnen und in Google Drive speichern. Auch Live-Events mit bis zu 100.000 Zuschauern können mit dem Tool realisiert werden.

All diese Dienste waren zuvor Teil des Enterprise-Abos, sind durch die Corona-Pandemie aber **bis zum 1. Juli 2020 **umsonst zugänglich.

VPN, Passwörter & Projektmanagement für‘s Homeoffice

Zoho Remotely: Der indische Softwarehersteller wirbt für seine Cloudlösung „Zoho Remotely“ mit dem Claim „Your Office is where you are“. Sprich: Das Unternehmen bietet viele tolle Tools, die die Arbeit aus dem Homeoffice enorm erleichtern. Zoho Remotely beinhaltet ein Textverarbeitungsprogramm, Projektmanagement-Werkzeuge, eine Präsentations- und **Tabellenkalkulationssoftware **und einen Videochat. Das komplette Angebot ist laut Hersteller **bis zum 1. Juli 2020 **komplett kostenlos.Cloudflare for Teams: VPN-Verbindungen sind essentiell, um Mitarbeitern auch aus dem Homeoffice eine sichere Verbindung auf Betriebsserver zu ermöglichen. „Cloudflare for Teams“ bietet diese sicheren Verbindungen nun kostenlos an – zumindest für kleinere Unternehmen. Die können ab sofort mindestens sechs Monate lang unentgeltlich auf das Tool zugreifen.Purevpn: Eine günstige VPN-Alternative ist purevpn. Der Hersteller bezeichnet sich selbst als „besten VPN der Welt“ und hat seine Preise angesichts der Pandemie gesenkt. Ab sofort erhalten Nutzer bis zu 80% Rabatt auf den VPN-Dienst. 

1Password: Damit Unternehmen auch aus dem Homoffice sicher arbeiten können, bietet der **Passwort-Manager **„1Password“ die kostenfreie Testphase der umfangreichen „Business“-Variante ab sofort für einen verlängerten Zeitraum von sechs Monaten an. Laplink: Laplink ist Anbieter einer PC-Umzugssoftware – der sogenannte PCmover. Der Umzugsservice hilft dabei, Dateien, Einstellungen und Profile vom einen auf den anderen Rechner zu übertragen. Die Business-Version des PCmovers gibt es wegen der Corona-Krise jetzt teils bis zu 33% günstigerAirtable: Sie bevorzugen Ihr Projektmanagement in tabellarischer Form? Dann bietet sich Airtable an: Der Dienst orientiert sich stark am Excel-Stil, kann aber deutlich mehr als die Microsoft-Variante. Airtable hat z.B. ein Feature im Angebot, das Spalten aus einer Tabelle mit denen anderer verknüpft. Die Basics sind kostenfrei – für Unternehmen empfiehlt sich die erweiterte Version, die 10 US-Dollar pro Person und Monat kostet. Tresorit: Tresorit ermöglicht ein Ende-zu-Ende verschlüsseltes Synchronisieren & Teilen von Dateien. Alle Daten befinden sich somit in einer Cloud, auf die jeder von überall zugreifen kann. Die Business-Variante ab 10 Nutzern ist angesichts der Corona-Pandemie von 20€ auf 10€ im Monat reduziert worden.

AÜOffice®: Auch im Homeoffice verfügbar

AÜOffice®: Wir von prosoft haben ebenfalls beschlossen, die Hosting-Pakete für unsere Zeitarbeits-Software Office® ab sofort drastisch zu reduzieren bzw. auf die Einrichtungsgebühr zu verzichten. Die Hosting-Pakete sorgen dafür, dass alle wichtigen Daten und Programme an einem zentralen, digitalen Ort gespeichert werden können. Anschließend haben Nutzer der Software von überall aus Zugriff auf Office® – auch aus dem Homeoffice. Konditionen und weitere Details zu unseren neuen günstigen Hosting-Paketen erhalten Sie hier.

Teamwork im Homeoffice: Diese Tools helfen

Lifesize**: **Lifesize ermöglicht Gruppenchats per Video und bietet sein Premium-Abo ab sofort für **sechs Monate **kostenfrei an. Bis zu 25 Personen können sich in Videokonferenzen miteinander verbinden.Loopline: Das Lob in der Kaffeeküche ist schnell ausgesprochen – aber im Homeoffice? Loopline ist ein praktisches Tool für **Mitarbeiter-Feedback, **das auch im Homeoffice nicht auf der Strecke bleiben sollte. Vergeben Sie z.B. Pokale, wenn Sie besonders zufrieden sind und das auch zeigen möchten. Loopline gibt’s ab 6€ pro Nutzer und Monat. 

Teamviewer: Die Fernwartungssoftware Teamviewer ermöglicht ebenfalls Videokonferenzen. Das Magazin PC-Welt berichtete, dass der Hersteller momentan auch Privatanwendern „im beruflichen Dienst“ den Zugriff erlaubt. Normalerweise ist die kostenlose Nutzung ausschließlich für private Zwecke gedacht – doch wegen der Corona-Krise drückt Teamviewer zurzeit ein Auge zu, wenn Mitarbeiter jetzt aus dem Homeoffice darauf zugreifen. Nur bei drastischer Nutzung – ab ca. 150 gleichzeitigen Verbindungen – schreitet der Hersteller laut t3n-Magazin ein und kappt die Verbindung. Pronto: Auch Pronto ist ein Anbieter für Videochat-Lösungen, die sowohl Unternehmen als auch Lehrkräfte im Zuge der Corona-Krise kostenfrei nutzen können.Slack: ist ein praktischer Messenger, der die Team-Kommunikation (auch mit Videokonferenzen) kinderleicht ermöglicht. Für sehr kleine Teams ist Slack kostenlos – alle anderen zahlen pro Monat 6,25€ aufwärts. 

LogMeIn: Der Remote-Dienst LogMeIn bietet seine Dienste im Zuge der Corona-Pandemie nun auch **drei Monate **lang kostenlos an. LogMeIn beinhaltet Meetings, **Webinare **und Fernzugriff, sodass Mitarbeitern auch im Homeoffice aus der Ferne geholfen werden kann, wenn Probleme auftreten.  

Fazit

Das Coronavirus ist ohne Frage ein dramatisches Kapitel in der Menschheitsgeschichte und wir sollten der Pandemie mit dem nötigen Respekt begegnen. Nichtsdestotrotz steckt in der Krise auch ein großes Potential: Nun können und müssen wir als Privatpersonen, Mitarbeiter oder Unternehmen zusammenwachsen – trotz der physischen Distanz. Möglich ist das u.a. durch die vielen digitalen Tools, die uns in Zeiten der Isolation vernetzen, beruflich und privat. Auch kleine und traditionelle Unternehmen haben mit geringem oder gar keinem finanziellen Aufwand jetzt die Chance, umzusatteln und auch digital/aus dem Homeoffice ihr Bestes zu geben.

Quelle Foto: © bnenin / Adobe Stock

 

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