Zeitarbeit im Weihnachtsgeschäft: Diese Branchen brauchen dringend Unterstützung

verfasst von zvoove, 11.11.2019
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Hohe Umsätze in den Wintermonaten

In der Winterzeit herrscht in einigen Branchen Hochkonjunktur. Rund **15 % des Jahresumsatzes werden im November und Dezember erzielt (Handelsdaten). Bei saisonal boomenden Branchen wie dem Spielwarenhandel liegt der Umsatz noch höher. Laut Deloitte Christmas Survey besorgen 40 % der Befragten ihre Weihnachtsgeschenke im November. Knapp ein Fünftel gehört zu den Frühshoppern, die ihre Besorgungen vor Allerheiligen starten. Etwa jeder Dritte verschiebt den Weihnachtseinkauf auf Dezember. Das Budget für Geschenke liegt im Schnitt bei rund 476 Euro pro Kopf. Für Einzelhandel und Logistik sind die Wintermonate eine wichtige Einnahmequelle. Trotz komfortablem Online-Shopping wollen zwei Drittel der Verbraucher ihre Präsente im stationären Handel erwerben. Hier wird mitunter zusätzliches Personal für Verkauf und Beratung benötigt, um den Kundenandrang zu bewältigen. Viele Unternehmen führen Promotionsaktionen durch, wofür sie Promoter benötigen. Paketdienste werden ebenfalls stark ausgelastet. Immerhin erwerben 67 % der Befragten ihre Geschenke auch oder ausschließlich online. An der Spitze der **beliebtesten Geschenkeartikel stehen Spielwaren, Bücher, Süßigkeiten, Gutscheine und Kosmetikartikel.

In welchen Branchen werden Arbeitskräfte besonders gebraucht?

Vor allem in den folgenden Branchen gibt es in der Winterzeit einen erhöhten Personalbedarf:

  • Logistik: Paketdienste können zur Weihnachtszeit Unterstützung gebrauchen. Sie benötigen Personal, um Pakete zu sortieren und auszufahren. Fachkräfte für Lagerlogistik, Mitarbeiter für die Warenverräumung und Paketdienstboten werden dringend benötigt. Laut Angaben der Tagesschau hat der Logistikkonzern DHL an Weihnachten 2017 10.000 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Die Branche erzielte ein Plus von rund 20 %. Besonders an den Tagen vor den Feiertagen kann es zu einem erhöhten Paketaufkommen durch Last-Minute-Shopper kommen.
  • Einzelhandel: Der Einzelhandel generiert einen Großteil des Umsatzes in den Wintermonaten. Für das stationäre Geschäft wird Verkaufs- und Beratungspersonal benötigt. Auch für die gut gefüllten Lager sind Arbeitskräfte erforderlich.
  • Gastronomie: Restaurantbesuche gehören für Viele zur vorweihnachtlichen Zeit dazu, etwa ein traditionelles Gänseessen. Laut Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft haben die Deutschen 2017 rund 29.000 Tonnen Gänsefleisch verzehrt. Über 90 % des Konsums fällt in das 4. Quartal. Der Bedarf an Servicekräften, Köchen, Küchenhilfen und weiterem Personal kann in der Zeit von Familien- und Firmenessen deutlich steigen. Neben Restaurants kann der Personalbedarf z. B. auch in Bäckereien ansteigen, die vermehrt Weihnachtsgebäck verkaufen.
  • Eventbranche: In der Vorweihnachtszeit und zum Jahreswechsel finden verstärkt Events statt. Weihnachtsmärkte, Promotions, Firmenfeiern und mehr fallen häufig in die Wintermonate. Auch hier kann ein zusätzlicher Personalbedarf anfallen.

 

So profitieren Unternehmen von der Zeitarbeit 

Zeitarbeitsfirmen bieten ihren Kunden einen wichtigen Personalpuffer. Sie stellen ad hoc verfügbare Personalreserven, um saisonale Auftragsspitzen abzufangen. Oft ist der Personalausfall durch Krankheitswellen im Winter zusätzlich erhöht. Das Stammpersonal muss erhebliche Mehrarbeit leisten. Der Stress kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Überlastete Mitarbeiter sind anfälliger für Übermüdung und Fehler. Dem können Unternehmen durch den Einsatz zusätzlichen Personals entgegenwirken. Zeitarbeitsunternehmen bieten ihren Kunden flexibel einsetzbare Arbeitnehmer. Dies ist z. B. bei 450-Euro Kräften nicht unbedingt der Fall. Letztere sind an eine Verdienstobergrenze gebunden. Firmen aus der Zeitarbeit rekrutieren Personal oder stellen passende Kandidaten aus ihrem Kandidatenpool. Unternehmen sparen dadurch an Rekrutierungsaufwand und entlasten ihre Personalabteilung.

Der erhöhte Personalbedarf über die Wintermonate bietet auch Zeitarbeitsfirmen viele Vorteile. Sie können Bestandskunden unterstützen oder Neukunden akquirieren, die dringend nach Aushilfskräften suchen.

 

Mit Recruiting-Software schnell Personal finden 

In Zeiten erhöhten Personalbedarfs stehen auch Zeitarbeitsfirmen vor der Herausforderung, Mitarbeiter zu finden. Oft können sie auf einen vorhandenen Personalpool zurückgreifen. Dieser muss mitunter aufgestockt werden, um auf den saisonal erhöhten Arbeitskräftebedarf zu reagieren. Die Rekrutierung von Personal kann durch Softwareeinsatz erleichtert werden. 97 % der Unternehmen halten **HR-Software **für wichtig oder sehr wichtig für erfolgreiche Personalarbeit (HR-Software-Report 2019). Etwa drei Viertel setzen bereits eine digitale Lösung für das Bewerbermanagement ein. 45 % planen den Einsatz einer neuen oder zusätzlichen Software in diesem Bereich. Welche Vorteile bringt eine solche E-Recruiting Lösung?

  • Zeit- und Kosteneinsparung: Eine Software ermöglicht die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen. Workflows und Routineaufgaben können per Mausklick erfolgen. E-Mails an Kandidaten lassen sich automatisiert versenden und Bewerberdaten können automatisch in ein Profil eingespeist werden. Lösungen wie prosoftrecruiting© bieten einen Aufgabenmanager, mit dem Recruiter To-dos definieren und abhaken können. Dank zentraler Übersichten haben alle Beteiligten den Status quo im Blick.
  • Reichweite: Stellenanzeigen können per Multiposting in zahlreichen Online-Portalen gestreut werden (z. B. Metasuchmaschinen, Stellenportale, Social Media). Die Simultanveröffentlichung in mehreren Portalen spart Zeit und erhöht die Reichweite der Stellenausschreibung.
  • Bewerbungsqualität: In einer Recruiting-Software haben Recruiter alle Kandidatenprofile im Blick und können diese vergleichen. Features wie ein Bewerbermatching erleichtern die Auswahl. Der Algorithmus matcht Stellenanforderungen und Bewerber nach ausgewählten Kriterien und erstellt ein Ranking passender Kandidaten.
  • Controlling: Das Controlling erleichtert die optimale Budgetierung und erhöht Erfolgschancen. Anhand von KPIs (z. B. Anzahl der Bewerbungen nach Quelle) können Recruiter die Erfolgsaussichten ihrer Recruiting-Kanäle einschätzen und Prozesse optimieren.
  • Candidate Experience: Die Bewerbung für Kandidaten soll so intuitiv wie möglich sein, um Bewerbungsabbrüche zu minimieren. Ein CV-Parser erleichtert den Bewerbungsprozess. Das Feature liest Lebenslaufdaten automatisch aus und überträgt sie in die Online-Bewerbermaske.
  • Sicherheit: Datenschutz und -sicherheit werden im Recruiting-Prozess großgeschrieben. Die Software sollte DSGVO-Compliance ermöglichen und entsprechende Funktionen bieten (z. B. Löschlisten für die fristgerechte Löschung von Daten).

 

Fazit

In den Wintermonaten herrscht in einigen Branchen Hochkonjunktur. Vor allem Einzelhandel, Logistik, Gastronomie- und Eventbranche weisen einen erhöhten Personalbedarf auf. Zeitarbeitsfirmen können aushelfen, indem sie Personal temporär zur Verfügung stellen. Die Winterzeit bietet eine optimale Möglichkeit, Stammkunden zu unterstützen oder sich  verstärkt der Neukundenakquise zu widmen.

Quelle Foto: © endostock / Adobe Stock

 

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