Mehr Sichtbarkeit, mehr Traffic: SEO für Recruiter

verfasst von zvoove, 21.07.2021
keyboard_arrow_left Zurück zur Übersicht SEO steigert beim Recruiting die Sichtbarkeit Deiner Website bzw. Karriereseite

Jobsuche = Google-Suche?

Qualifizierte Fachkräfte gewinnt man künftig über Social Media und Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn? Den Eindruck könnte man leicht gewinnen, schließlich ist Social Recruiting zurzeit in aller Munde.

Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Du andere Aspekte wie die Auffindbarkeit Deines Unternehmens und Deiner Stellenanzeigen bei Suchmaschinen vernachlässigen kannst? Nein – ganz im Gegenteil. Denn ein essenzieller Aspekt des Recruitings ist die optimale Reichweite. Und für viele beginnt die Jobsuche mit einer einfachen Aktion: der Google-Suche. Rund 70 Millionen Suchanfragen zum Thema Jobs verzeichnet die beliebteste Suchmaschine pro Monat allein in Deutschland. Damit potenzielle Bewerber Deine Karriereseite (und darüber Deine Jobs) finden, sollte diese möglichst weit oben in den Suchergebnissen auftauchen. Dabei hilft SEO.

Ohne Sichtbarkeit kein Traffic

SEO ist die Abkürzung von „Search Engine Optimization“, also Suchmaschinenoptimierung. Über SEO lässt sich die Positionierung unter den unbezahlten, organischen Ergebnissen bei Google, Bing & Co. verbessern und somit letztendlich die Zahl der Besucher der eigenen Website, also der Traffic, steigern.

Darum ist die Platzierung in den organischen Ergebnissen wichtig

Warum sollten sich Recruiter um eine gute Platzierung im Bereich der unbezahlten Ergebnisse bemühen, wenn sie über die Schaltung einer Google Ad automatisch ganz oben in der Ergebnisliste erscheinen? Aus einem einfachen Grund: Ads werden meist genau als das wahrgenommen, was sie sind: Werbung. Studien haben gezeigt, dass nur 6,8 Prozent der Nutzer auf eine bezahlte Anzeige klicken. Eine gute Positionierung in den organischen Ergebnissen hingegen hat drei erhebliche Vorteile: Sie ist kostenfrei, wird nicht als Werbung empfunden und hebt Deine Website gegenüber der Konkurrenz durch höhere Sichtbarkeit hervor.

Mehr Bewerber in weniger Zeit finden & einstellen!

E-Recruiting vom Spezialisten für Personaldienstleistung: zvoove Recruit begleitet Dein Recruiting vom Anfang bis zum Happy End. Informier Dich jetzt über unser attraktives Wechselangebot.

Zum Angebot

Welche Arten von SEO gibt es?

Im Bereich Recruiting lässt sich zwischen zwei Arten von SEO unterscheiden: Optimierung für klassische Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo und Optimierung für spezialisierte Jobsuchmaschinen. Bei der klassischen Optimierung spricht der Volksmund oft auch von „Google-Optimierung“, denn die Plattform ist mit 84 Prozent der Desktop-Suchen und 97 Prozent der Suchen über ein mobiles Endgerät (Stand: April 2021) unangefochtener Marktführer in diesem Bereich.

Aktuelle Stellen auf einen Blick: Jobsuchmaschinen

Jobsuchmaschinen gehören zu den sogenannten vertikalen Suchmaschinen, die sich auf ein bestimmtes Themengebiet spezialisiert haben. Ein prominentes Beispiel: 2019 startete Google seine eigene Jobsuchmaschine „Google for Jobs“, die Stellenangebote von Unternehmens-Karriereseiten, Jobbörsen und Karriereportalen aggregiert. Die Ergebnisse werden direkt unterhalb der bezahlten Ads in den Google Suchergebnissen angezeigt, wie hier im Bild zu sehen:

Neben Google for Jobs gibt es weitere spezialisierte Jobsuchmaschinen – die bekannteste unter ihnen ist Indeed.

Merke: Durch gutes Jobsuchmaschinen-SEO sorgst Du dafür, dass Deine Stellenanzeigen bei Google for Jobs, Indeed & Co ausgespielt werden. Im Gegensatz zu Jobsuchmaschinen ist das Ziel von SEO für klassische Suchmaschinen ein anderes: Hier möchtest Du gute Rankings für Deine Karriereseite erzielen.

So indexieren klassische Suchmaschinen

Um die eigene Seite für Google, Bing & Co. zu optimieren, solltest Du in erster Linie wissen, wie sie funktionieren: Sogenannte „Crawler“ durchsuchen das Internet kontinuierlich nach neuen oder aktualisierten Inhalten. Alle Inhalte werden anschließend indexiert und schließlich nach bestimmten Algorithmen sortiert, woraus sich das letztendliche Ranking ergibt.

Wie das Ranking Deiner Karriereseite ausfällt, hängt in erster Linie von den Keywords bzw. Suchphrasen ab – also von den Begriffen, die Internet-Nutzer bei der Suche potenziell eingeben. Sollten Suchmaschinen die Inhalte Deiner Website als passend zu bestimmten Suchanfragen bewerten und überzeugt Deine Seite auch noch durch eine tolle User Experience, taucht sie oben in der Ergebnisliste auf.

Doch was einfach klingt, ist in Wirklichkeit sehr komplex – insgesamt spielen mehr als 200 unterschiedliche Faktoren eine Rolle für das Ranking. Daraus ergibt sich auch die Schwierigkeit bei der Optimierung für klassische Suchmaschinen: Die Indexierung hier ist langwierig und das Ranking kann stark schwanken. Du solltest also Geduld mitbringen sowie die Bereitschaft, die Inhalte Deiner Website kontinuierlich zu optimieren.

Jobsuchmaschinen: Aktualität ist Trumpf

Anders sieht es bei den Jobsuchmaschinen aus. Neue Stellen tauchen hier zeitnah auf und das Ranking hängt in erster Linie von der Aktualität ab. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass Deine Stellenanzeige im Ranking nur verlieren kann, sobald neue, ähnliche Ausschreibungen veröffentlicht werden.

Damit Deine Jobs nicht nur gesehen werden, sondern auch das Interesse potenzieller Kandidaten wecken, solltest Du einige Regeln beachten. Wähle etwa kurze, aber dennoch prägnante Titel und achte darauf, dass alle relevanten Details enthalten sind. Zudem müssen deine Stellenanzeigen durch strukturierte Daten als solche ausgezeichnet sein. Hierbei kann es von Vorteil sein, eine Bewerbermanagement-Software zu verwenden.

Fazit

Reichweite ist entscheidend für die Performance Deiner Stellenanzeigen und Inhalte. Nur wenn potenzielle Bewerber die Website Deines Unternehmens entdecken, können sie diese besuchen. SEO bringt dabei entscheidende Vorteile: Es ist kostenfrei und erhöht die Sichtbarkeit. Damit es jedoch wirklich funktioniert, solltest Du ausreichend Zeit einplanen und Dich mit den Besonderheiten der einzelnen Arten von SEO für Recruiting auseinandersetzen.

Quelle Foto: ©LIGHTFIELD STUDIOS / Adobe Stock

Du besuchst zvoove.com mit dem Internet Explorer

Dieser Browser wird seit 2020 nicht mehr unterstützt. Das bedeutet, dass Dir einige Funktionen von zvoove.com nicht zur Verfügung stehen.

Damit du alle Funtionen von zvoove.com nutzen kannst, empfehlen wir, unsere Webseite mit einem aktuellen Browser wie Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Google Chrome zu besuchen.