Neujahrsvorsätze für Arbeitgeber: So bringen Sie Ihr Recruiting voran

verfasst von zvoove, 23.01.2019
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Zeit für gute Vorsätze 

Mehr Sport machen steht zum Jahreswechsel ganz oben auf der Liste der Neujahrsvorsätze. Geld sparen, gesünder ernähren und weniger Stress gehören ebenfalls zu den Dauerbrennern (statista). Der Jahreswechsel steht für einen Neuanfang: Er bietet die Chance, Ziele anzupacken, die im Vorjahr gescheitert oder untergegangen sind. Für Arbeitgeber ist das neue Jahr eine Möglichkeit, ihre Wünsche in entschlossene Vorsätze zu übersetzen: den Rekrutierungsprozess modernisieren (Link), Kommunikationsprozesse optimieren, sich endlich mit dem Thema international Recruiting auseinandersetzen…die Bestrebungen sind so vielfältig wie die Arbeitgeber. Wie gelingt es, gute Vorsätze umzusetzen?

Warum scheitern Neujahrsvorsätze? 

Studien zufolge haben nur rund ein Drittel der Vorsätze eine Chance, stabil zu werden. Schon nach 3 Wochen scheitern die Ersten an ihren Plänen. Nach einem halben Jahr ist noch knapp die Hälfte an Bord. Woran liegt das? Auch wenn der Vorsatz noch so stark ist, sollte er von Strategien begleitet werden. Wer sich ein abstraktes, unrealistisch hoch gestecktes Ziel setzt, wird schneller das Handtuch werfen. Unerwartete Hindernisse können das Festhalten an guten Vorsätzen ins Wanken bringen. Es lohnt sich, in Sachen Neujahrsvorsätze in den Strategiekoffer zu greifen.

Tipps für die erfolgreiche Umsetzung 

Die besten Tipps und Tricks für erfolgreiche Neujahrsvorsätze liefert das Projektmanagement: Die Umsetzung von Zielen bedarf einer konkreten Zieldefinition mit messbaren Zwischenetappen. Der erste Grundsatz ist daher Genauigkeit:

1. SMARTe Umsetzung: Wer sich vornimmt, vom untrainierten Zustand in der ersten Jahreshälfte einen Marathon zu laufen oder 30 KG abzunehmen, braucht eine hohe Frustrationstoleranz. Ähnlich wird es einem Recruiter gehen, der seine Vakanzzeit halbieren und die Anzahl qualitativer Bewerbungen um 80 % erhöhen will. Unrealistische Ziele führen schnell dazu, Vorsätze über Bord zu werfen. Wichtig ist das Einkalkulieren von Aufwand, möglichen Hindernissen und Kosten. Am besten werden Vorsätze in Zahlen und Etappen übersetzt.

  • spezifisch: Konkrete Ziele lassen sich einfacher anpacken: „Bis April 10 Km am Stück joggen können“ ist ein besser verpackter Vorsatz als „Fitness steigern“. Wer seine Time-to-Hire minimieren will, legt am besten realistische Zahlen fest: Bis wann soll das (Zwischen-)Ziel mit welchen Mitteln erreicht werden? Will das Unternehmen z. B. mehr Recruiter einstellen, seine Recruiting-Strategie überdenken oder den Prozess IT-gestützt modernisieren? Welche Recruiting-Software (Link) eignet sich am besten für das angestrebte Ziel?
  • messbar: Ein messbares Ziel lässt sich besser kontrollieren und adaptieren. Recruiting-Kennzahlen bieten einen Kompass, um die Zielerreichung zu überprüfen (z. B. die Anzahl der Bewerbungen und Einstellungen, die Beschaffungskanaleffektivität etc.). Die wichtigsten KPIs haben wir in unserem Blog zusammengestellt (Link).  
  • attraktiv: Die Ziele sollten sowohl erstrebenswert als auch erreichbar sein. Utopische Vorsätze enden schnell in Frustration. Wichtig ist, Verantwortlichkeiten zu klären: Fühlt sich keiner für das Ergebnis verantwortlich, mangelt es oft an Motivation.
  • terminiert: Deadlines können Wunder bewirken: Sie bieten Orientierung und motivieren zu kontinuierlichem, zielstrebigen Handeln. Außerdem helfen sie dabei, Aufgaben zu priorisieren.

Ein weiterer Stützpfeiler für die Umsetzung ist das schriftliche Notieren:

2. Aufschreiben: Vorsätze können in einer Art „Vertrag mit sich selbst“ schriftlich festgehalten werden. Das hilft dabei, sich die Ziele in Erinnerung zu rufen und sie mit einem stärkeren Verpflichtungsgefühl anzugehen.

Erkenntnisse aus der Motivationsforschung zeigen, dass Wenn-dann-Pläne die Umsetzung von Vorsätzen erleichtern: Sie helfen dabei, sich mental zu trainieren und konkrete Handlungen durchzuführen. Psychologen haben festgestellt, dass die Wirksamkeit von Zielen häufig überschätzt wird, wohingegen die Wirksamkeit gezielter Pläne unterschätzt wird. Eine mögliche Technik ist die WOOP-Methode :

  • wishing (Wünschen): Die Person stellt sich den Wunsch vor.
  • outcome (Ergebnis): Sie imaginiert das Ergebnis und ihre Gefühle bei der Zielerreichung.
  • obstacle (Hindernis): Sie überlegt, welche Hindernisse auf dem Weg auftreten können.
  • plan (Plan): Sie formuliert einen konkreten Plan, der den Umgang mit Hindernissen regelt (wenn Hindernis xy auftritt, dann…). Hier lassen sich z. B. Alternativen bedenken, die beim Auftritt von Schwierigkeiten anwendbar sind.

 

Unser Neujahrstipp für Recruiter 

Für Arbeitgeber, die ihr Recruiting modernisieren wollen, haben wir eine cloudbasierte E-Recruiting-Lösung entwickelt: Die workflowoptimierte Bewerbermanagement-Software prosoftrecruiting© (Link) optimiert Prozesse im Recruiting und verkürzt Kommunikationswege für ein schnelles Kunden- und Bewerberfeedback. Die intuitiv bedienbare HR-Solution bietet eine Reihe erfolgsoptimierter Funktionen, die den Recruitment Prozess erleichtern. Recruiter erstellen Stellenanzeigen im eigenen CI für eine einheitliche Employer Brand und streuen ihre Anzeigen per Job-Multiposting in ausgewählten Kanälen (z. B. in kostenfreien und Premium-Jobbörsen). Per Schnittstelle zu eBay-Kleinanzeigen und zur Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit lässt sich die Stelle direkt dort veröffentlichen. Eingehende Bewerbungen können per Mausklick in den Kandidatenpool übernommen werden. Dank CV-Parsing (Link) sparen sich Recruiter und Bewerber das Abtippen von Daten. Für eine schnelle Vorselektion von Bewerbern bietet prosoftrecruiting© einen Matching-Algorithmus, der Bewerber und Anforderungen nach eigenen Kriterien abgleicht. Funktionen zum Datenschutz und zum Sanktionslistenscreening geben Arbeitgebern Sicherheit, um compliant zu agieren. Bei Interesse können Sie unsere Recruiting-Lösung kostenfrei testen Jetzt Demo anfordern.

 

Fazit

Gute Vorsätze ohne Strategie laufen meist ins Leere. Ein konkretes, messbares Ziel mit Zwischenetappen führt eher zum Erfolg als ein abstrakter utopischer Wunsch. Mögliche Hindernisse sollten vorher inkl. Antwortstrategien einkalkuliert werden, damit sie das Abbruchrisiko nicht erhöhen. Oft scheitern Vorsätze an mangelnder Planung und Genauigkeit.

Quelle Foto: ©  FotolEdhar / Fotolia

 

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