KMU Hauptangriffsziel von Cyberattacken: Die Lösung für mehr Sicherheit

verfasst von zvoove, 19.01.2022
keyboard_arrow_left Zurück zur Übersicht Im Zuge der Digitalisierung von Betrieben wird Cybersicherheit ein zunehmend wichtiger Faktor sein

Cyberattacken: KMU besonders stark betroffen

Der DsiN-Praxisreport 2020: Mittelstand@IT-Sicherheit veröffentlichte seinerzeit unschöne Fakten: Demnach gaben 46% der befragten KMU an, bereits ein oder mehrere Male Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein. Laut Bericht könnte die Dunkelziffer jedoch weitaus höher liegen, da bei der Detektion von Attacken ein großer Teil der KMU absolut passiv bliebe. Der Threat Report von VMware Carbon Black bestätigt diese Vermutung mit seinem Fazit, dass KMU das Hauptangriffsziel von Cyberattacken sind. Mit fortschreitendem Digitalisierungsgrad dürfte die Angriffsfläche stetig wachsen.

Ampelkoalition will Digitalisierung beschleunigen

In dem 177-seitigen Koalitionsvertrag von SPD und Grünen taucht an vorzeigbaren 188 Stellen das Wort „digital“ auf (Randnotiz: Von der Idee eines neugegründeten Digitalministeriums sind die koalierenden Parteien trotzdem wieder abgerückt. Man will ja nichts überstürzen). Immerhin soll die Schriftformerfordernis endlich ad acta wandern, um Verwaltungsangelegenheiten auf ein zukunftsfähiges Level zu hieven. Generell weht ein virtueller Wind durch Deutschland: Er soll (Verwaltungs)-Prozessen unbürokratisches und digitales Leben einhauchen.

Schritte auf dem Weg in eine digitale Zukunft

Digitalisierung soll Personalabteilungen entlasten: Krankenkassen sind seit dem 01.01.2022 dazu angehalten, eine Meldung zum elektronischen Abruf der AU-Daten für Arbeitgeber zu erstellen. Ab 01.07.2022 rufen Unternehmen die AU ihrer Mitarbeiter dann nur noch elektronisch bei der Krankenkasse ab. Mehr dazu gibt’s in unserem Beitrag „Das Wichtigste zum eAU-Verfahren für Arbeitgeber

Erste digitale Welt im Aufbau: Seit Facebook-Erfinder Marc Zuckerberg fleißig an einer digitalen Parallelwelt bastelt (dem „Metaverse“), ist klar: Die virtuelle Welt wird kommen. Schon allein deshalb, weil alle Tech-Giganten es so wollen – das jedenfalls zeigt ein Blick auf den Aktienmarkt. In jüngster Vergangenheit haben sich immer mehr Unternehmen ins Metaverse vorgewagt: Walmart veröffentlichte kürzlich ein (belächeltes) Video seiner Vision von einer Shoppingtour durch das Metaverse, Nike plant an selber Stelle ein „Nikeland“ und Microsoft Teams baut Meetingräume und Avatare in der neuen Digitalwelt.

Starkes Wachstum von Smart Citys erwartet: Die Autoren der Studie „Der Smart-City-Markt in Deutschland, 2021-2026“ attestieren dem Smart-City-Markt ein jährliches Wachstum von über 17% bis 2026. Der Begriff „Smart City“ beschreibt technologiebasierte Veränderungen und Innovationen in Städten. Den größten Anstieg erwarten die Experten in den Bereichen Digitale Bildung, Transport und Logistik sowie in der Gebäudeautomatisierung.

Digitalisierung birgt viele Vorteile – und neue Gefahren

Die geplante Vernetzung in Smart Citys und immer mehr digitalisierte Prozesse lassen komplexe IT-Landschaften entstehen. Städte, Bürger und Dienstleister tauschen (sensible) Daten über immer mehr entsprechende Systeme und Schnittstellen aus. Die Plattformen für solch einen Datenaustausch sind allerdings auch fruchtbarer Boden für Sicherheitslücken und Cyberangriffe – wovon besonders KMU massiv betroffen sind, was die eingangs erwähnten Untersuchtungen klar bezeugen.

„Angriffe auf Sicherheitssysteme bei der Gebäudeautomatisierung, auf digitale Patientenakten im Gesundheitswesen oder Eingriffe in digitale Bürgerbeteiligungen im Zuge von Wahlen sind allesamt Szenarien, die verhindert werden müssen“, erklärt Prof. Norbert Pohlmann, Vorstand IT-Sicherheit im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

Die Lösung: Sichere Softwareumgebung für KMU

Für kleine und mittlere Unternehmen ist die digitale Transformation oft eine teure Mammutaufgabe – allerdings gibt es zur Bewältigung selbiger nicht nur finanziellen Support seitens der Politik (s. u.), sondern auch von IT-Experten aus dem Softwareumfeld.

Personal- und Gebäudedienstleister profitieren beim Einsatz ganzheitlicher zvoove Lösungen z.B. vom Fachwissen langjähriger Softwareexperten und einer sicheren IT-Umgebung. In einer digitalen Analyse und Beratung prüfen unsere Profis den Ist-Zustand des Betriebs und definieren gemeinsam mit dem Kunden das Ziel bzw. stellen auf Grundlage des Status quo ein passgenaues Funktionspaket zusammen. Auf Wunsch bieten wir mit unserem Server-Hosting zusätzlich einen professionallen Service zur verbesserten Cybersicherheit: Unter anderem durch die Pflege und Wartung der IT-Infrastruktur nach den neuesten technischen Standards, durch Datensicherung, Serverkontrolle oder das Einspielen von Updates ins Betriebssystem. All das macht zvoove Software zu einem schnellen und sicheren Werkzeug für KMU, um die digitale Transformation zu bewältigen.

Routenplaner für Cybersicherheit im Handwerk

Für eine einfache Einschätzung und Umsetzung der betrieblichen Cybersicherheit gibt es den kostenfreien Routenplaner für Cybersicherheit im Handwerk (auf Basis des IT-Grundschutzprofils für Handwerksbetriebe). Dank seiner praktischen Handlungsempfehlungen gilt er als bewährtes Hilfsmittel zur Identifizierung von Sicherheitslücken. Bislang fristete der Routenplaner seine Existenz als analoger Leitfaden – ab sofort ist das Helferlein auch als interaktives Online-Tool verfügbar: Durch den intuitiven Aufbau können Nutzer step by step Sicherheitslücken identifizieren, Maßnahmen abarbeiten, Arbeitsstände und Zuständigkeiten abbilden oder z.B. Dokumente verknüpfen.

KMU erhalten finanzielle Unterstützung vom Staat

Digital Jetzt“ nennt sich ein Programm für mittelständische Unternehmen, das Investitionen in digitale Technologien und die Weiterbildung von Mitarbeitern finanziell unterstützt. Kleine Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten erhalten ab sofort bis zu 40% der Kosten zurück, Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten 35% und größere mit bis zu 499 Angestellte 30%. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000€, diese Unterstützung landet dann als Zuschuss bei den Betrieben und muss nicht zurückgezahlt werden.

Fazit

Laut KfW-Digitalisierungsbericht 2020 sind Mittelständler, die ihre Digitalisierung in den vergangenen Jahren ausgebaut haben, nicht nur innovativer, sie bieten auch stabilere Beschäftigungsverhältnisse als Betriebe, die wenig oder gar nicht in Digitalisierung investieren. Cybersicherheit ist im Zuge dieser geförderten und essenziellen Transformation ein erfolgsentscheidender Faktor und muss bei der Digitalisierung zwingend berücksichtigt werden. Denn Unternehmen tragen, besonders in der digitalen Erfassung, Verantwortung für die Sicherheit u.a. von vertraulichen und sensiblen Kunden- und Personen-Daten.

Quelle Foto: © Fractal Pictures / Adobe Stock

Du besuchst zvoove.com mit dem Internet Explorer

Dieser Browser wird seit 2020 nicht mehr unterstützt. Das bedeutet, dass Dir einige Funktionen von zvoove.com nicht zur Verfügung stehen.

Damit du alle Funtionen von zvoove.com nutzen kannst, empfehlen wir, unsere Webseite mit einem aktuellen Browser wie Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Google Chrome zu besuchen.