5 Fehler, die Ihr Active Sourcing zerstören

verfasst von zvoove, 25.02.2020
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Augen auf beim Kandidatenlauf

Der fiese kleine Fehlerteufel macht auch vor Ihren Active Sourcing-Prozessen nicht Halt! Sichern Sie sich deshalb ab und checken Sie anhand unserer kleinen Auflistung, ob bei Ihnen alles reibungslos abläuft. Auf geht’s:

1. Ihr großer Auftritt verpufft

Damit das digitale Schaulaufen nicht zur Wackelpartie wird, sollten Sie durchweg professionell auftreten und sich plattformübergreifend an Ihre Employer Branding-Strategie** **halten. Nur so bauen Sie eine authentische Arbeitgebermarke auf und überzeugen Kandidaten an allen Berührungspunkten. Egal ob Karriereseite, Facebook, XING, LinkedIn oder Jobbörsen: Holen Sie aus jedem Kanal das Beste heraus, gestalten Sie Ihre Auftritte einheitlich und seien Sie aktuell. Betrachten Sie Ihre jeweiligen Darstellungsformen immer durch die Augen eines Bewerbers: Sind alle Informationen vorhanden? Wird deutlich, warum Sie ein toller Arbeitgeber sind? Haben Kandidaten die Möglichkeit, sich schnell und einfach zu bewerben? Gibt es Kontaktdaten? Und so weiter...

  • Tipp: Wie Sie Ihre Employer Branding Strategie aufbauen, erfahren Sie übrigens in unserem weiter unten aufgeführten Whitepaper.

2. Ihre Perspektive ist einseitig

Achten Sie darauf, geeignete Kandidaten nicht nur auf einem einzigen Kanal zu scannen.** **Es ist durchaus möglich, dass das LinkedIn-Profil Ihres Auserwählten deutlich aktueller ist als das auf XING. Spannende Infos zum privaten Hintergrund (um mit diesem Background die Erstansprache zu personalisieren, siehe Punkt vier) sind ohnehin eher auf Facebook zu finden. Collagieren Sie die Infos aus **verschiedenen Profilen **desjenigen zu einem möglichst vollständigen digitalen Fußabdruck. So können Sie den ersten Berührungspunkt bestenfalls auf Grundlage aktueller Daten vornehmen und ihn sogar persönlich gestalten. 

3. Sie suchen den Falschen

Machen Sie sich bei jedem Active Sourcing-Prozess ein klares Bild vom Wunschbewerber. Die zuständige Abteilung sollte zuvor ein exaktes Anforderungsprofil erstellen, sodass der umworbene Kandidat auch zur der ausgeschriebenen Stelle passt. Anschließend müssen Sie alle Keywords, mit denen Sie Ihrem Wunschkandidaten auf die Spur kommen wollen, daran anpassen. Dafür eignet sich der berühmte Google Keyword-Planner. Voraussetzung für die Nutzung ist ein kostenfreies GoogleAds-Konto. Mit dem Keyword-Planner können Sie

  • Auf Grundlage eines Suchbegriffs (z.B. „Lagerist“) neue Keywordvorschläge suchen
  • Prognosen und geschätzte Klickpreise zu Keywords recherchieren
  • Suchvolumina abrufen (diese werden seit Längerem nur noch grob angegeben)

 

4. Sie nutzen pauschale Floskeln

Niemand mag unpersönliche Werbemails. Vermeiden Sie stumpfe Textvorlagen und durchleuchten Sie stattdessen das Profil Ihres auserwählten Kandidaten ganz genau. Seine sogenannte Digital Body Language sagt viel über ihn aus und muss unbedingt analysiert werden. Hier erhalten Sie bestenfalls berufliche und private Infos. Nutzen Sie diese Grundlage für eine individualisierte Ansprache: Greifen Sie ein Hobby auf oder schlagen Sie die Brücke zwischen einem Ihrer Unternehmens-Benefits und dem Profil des Kandidaten. Vielleicht findet sich ein verbindendes Element? Den Leser wird das beeindrucken und Sie steigern die Chance auf ein Happy End in Ihrem Active Sourcing.

5. Sie geben sich geheimnisvoll

Kommunizieren Sie die Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle klar und deutlich. Sicher – auch Benefits gehören auch zum Active Sourcing. Schließlich muss das Talent wissen, warum ausgerechnet Sie viel toller sind als der aktuelle Arbeitgeber. Aber: am Ende dreht sich alles um den Job. Mit ihm steht und fällt die Entscheidung des Kontaktierten. Also reden Sie nicht lange um den heißen Brei herum, sondern listen Sie die **Jobinhalte übersichtlich **auf. 

Fazit

Wer beim Active Sourcing diese fünf klassischen Fehler umschifft, der verbessert langfristig seine Erfolgschancen. Der Prozess dieser aktiven Personalbeschaffung ist damit natürlich zeitaufwendig - aber meist lohnt es sich! 

Quelle Foto: © luismolinero / AdobeStock

 

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