And the winner is... Die besten Jobportale Deutschlands

verfasst von zvoove, 14.10.2020
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Deutschlands beste Jobportale 2020 

In Deutschland gibt es über 1.000 Online-Jobportale. Die Herausforderung für Recruiter besteht darin, die besten Portale auszuwählen. Nur, nach welchen Kriterien? Eine Möglichkeit ist „Word-to-Mouth“. Was denken Bewerber und andere Arbeitgeber über die Jobbörsenlandschaft? Die besten Jobportale 2020 wurden im Rahmen der Zukunft Personal Europe ausgezeichnet. Über 50.000 Bewerber und 14.000 Arbeitgeber haben als Jury fungiert.

 

Die Top 3 Generalisten 

Welche Stellenbörsen haben Bewerber und Arbeitgeber unter die Spitzenplätze gewählt?

  1. StepStone: Die Online-Jobbörse StepStone hat wie im Vorjahr 5 „Oscars“ gewonnen. Seit 10 Jahren sichert sich das Portal die Top-Platzierung im Ranking. Die allgemeine Jobbörse gehört zu den Generalisten mit Ausrichtung auf Fach- und Führungskräfte. Arbeitgeber können ihre Stellen in dem Portal inserieren. Dabei sind die StepStone-Richtlinien zu beachten, z. B. zum Unternehmenslogo, zum Headerbild oder zu den Sektionsüberschriften. Mehr dazu in unserem Blog: Checkliste: Neue Anzeigenrichtlinien bei StepStone.
  2. stellenanzeigen.de: Bewerber können auf dieser Plattform kostenfrei nach Stellen suchen – ganz einfach per Stichwortsuche oder nach Filteroptionen (Stadt, Tätigkeitsbereich). Für Unternehmen besteht die Möglichkeit der entgeltlichen Stellenveröffentlichung.
  3. Jobware, Regio-Jobanzeiger, Meinestadt.de: Rang 3 müssen sich gleich 3 Stellenbörsen teilen. Jobware punktet vor allem bei Arbeitgebern. In dem Portal finden Bewerber rund 22.000 Stellenangebote (Stand: Oktober 2020). Sie können ihre Jobsuche nach Stadt, Beruf und Unternehmen filtern. Regio-Jobanzeiger und meinestadt.de sind regional ausgerichtete Plattformen. Regio-Jobanzeiger konnte insbesondere in der Kategorie Bewerberzufriedenheit Punkte sammeln.

 

Die Top 3 Spezialisten 

Für die Suche nach Fachkräften und Experten nutzen Recruiter häufig spezialisierte Jobbörsen. Zu den Siegern dieses Jahr gehören:

  1.  Jobvector: Zum achten Mal sichert sich das Jobportal für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker und Ingenieure den 1. Platz. Absolventen und Branchenerfahrene können auf Jobvector nach fachspezifischen Stellen suchen.
  2. Yourfirm: Die zweitplatzierte Stellenbörse spezialisiert sich auf Stellen für den Mittelstand. Das Portal veröffentlicht ausschließlich Stellenangebote mittelständischer Arbeitgeber. Bewerber können nach Stellenangeboten und über ein Firmenverzeichnis nach Unternehmen suchen.
  3. Hogapage: Das Branchenportal richtet sich an Arbeitgeber und Jobsuchende aus Hotellerie, Gastronomie und Catering. Außerdem informiert das Portal über Neuigkeiten aus der Branche.

 

Indeed holt auf 

Im Ranking der besten Job-Suchmaschinen Deutschlands ergatterte die Job-Suchmaschine 4 Preise und holt damit im Vergleich zu 2019 auf. Die Plattform gehört zu den Meta-Jobsuchmaschinen. Sprich: Sie durchsucht das Internet nach Stellen, die Nutzer über das Portal finden können. Dazu gehören Stellen aus Jobbörsen, auf Karriereseiten und Websites (z. B. von Tageszeitungen oder Personalvermittlern). Mit rund 200 Millionen Nutzern weltweit gehört Indeed zu Deutschlands führenden Jobportalen. Arbeitgeber können kostenfreie oder Premiumanzeigen (Pay-per-Click) veröffentlichen. Letztere werden extra hervorgehoben, um die Aufmerksamkeit von Kandidaten zu gewinnen. Bewerber können ihren CV auf der Plattform hochladen und sich direkt über Indeed auf eine Stelle bewerben – das funktioniert auch per Smartphone oder Tablet. Für Mitarbeiter besteht die Möglichkeit, ihr Unternehmen mit bis zu 5 Sternen zu bewerten, was ggf. die Employer Brand stärkt.

 

Welche Arten von Jobportalen gibt es? 

Je nach Vakanz sind unterschiedliche Portale sinnvoll, etwa allgemeine oder spezifische Jobbörsen, Stellenbörsen für Absolventen oder regionale Portale und Kleinanzeigenmärkte (-> Mit eBay-Kleinanzeigen zum neuen Mitarbeiter). Zu den Generalisten gehören Portale wie StepStone oder Jobware. Daneben gibt es Spezialisten wie Jobvector oder Hotelcareer. Zu den Jobsuchmaschinen zählen u. a. indeed oder kimeta. Auch Karrierenetzwerke wie XING oder LinkedIn bieten eine Stellensuchfunktion. Als Kriterien für die Auswahl der passenden Option können Unternehmen auch die Reichweite oder Besucherfrequenz des Portals heranziehen. Zufriedenheitsratings von Bewerbern oder anderen Arbeitgebern können die Auswahl erleichtern. Viele Jobbörsen bieten eine kostenfreie Möglichkeit der Stellenveröffentlichung. Für Premiumanzeigen zahlen Unternehmen in der Regel nach Klickzahl (Pay-per-Click). Manche Portale forden Festpreise. Freemium-Börsen bieten sowohl kostenfreie als auch Premiumoptionen an.

 

E-Recruiting: Stellen veröffentlichen 

Recruiter managen einen Großteil des Bewerbungsprozesses digital, etwa per E-Recruiting-Software. Über eine Bewerbermanagement-Software können sie Stellen konzipieren und in Online-Portalen veröffentlichen. Einige Softwareprogramme bieten die Funktion des Job-Multipostings: Recruiter streuen ihre Stellenanzeige mit wenigen Klicks in mehreren Jobportalen gleichzeitig und erhöhen dadurch die Reichweite. Das funktioniert am besten in Begleitung von HR-SEO (Stellenanzeigen optimieren: HR-SEO und Multiposting) und einer intelligenten Konzeption der Anzeige. Sinnvoll ist es, wenn die Software Kennzahlen für das Source Reporting liefert. Dadurch können Recruiter kontrollieren, welche Portale die meisten Bewerber oder künftigen Mitarbeiter liefern. Unser Blogbeitrag „Multi-Channel-Posting: Welche Jobportale machen Sinn?“ informiert ausführlich über Job-Multiposting und mögliche Reichweitenverbesserungen.

 

Fazit

Recruiter haben eine große Auswahl an Stellenportalen, z. B. allgemeine Jobbörsen, spezifische Portale oder Metasuchmaschinen. Welche Kriterien sollen zur Auswahl der passenden Channels herangezogen werden? Eine Möglichkeit sind Job-Rankings durch Bewerber und Arbeitgeber. Zu den Top Portalen 2020 gehören z. B. StepStone und Jobvector. Das Rating wurde im Zuge der Zukunft Personal Europe (ICR Recruiting Day) durchgeführt.

Quelle Foto: © Robert Kneschke / Adobe Stock

 

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